Living Small in the Big City, ist eine kleine Doku die derzeit bei Anixe HD im Programm läuft, dort handelt es sich um das Leben in der Big City Tokio, eine Stadt die ich gerne mal besuchen möchte. Bei ca. 35 Mio Einwohner ist dort jeder Wohnraum sehr knapp und dazu extrem Teuer, wenn es darum geht ein Stück Bauland zu erwerben. Eine Wohnung der gehobene Klasse bietet dort dem Mieter ca. 27 m² Wohnraum, für japanische Verhältnisse mehr aus als Ausreichend.
Nun, wenn ich an meine Heimatstadt Hamburg denke, so brauchen wir Wohnungen und zwar viele Wohnungen, ist allgemein Bekannt das Wohnraum extrem knapp ist und fehlt, vorallem für Single sind normale Wohnungen um die 45-60 m² nicht zu bezahlen. Würde man jetzt nach dem japanische Modell Wohnung von ca. 30 m² bauen, könnte man vielen Leute helfen – seinen wir doch mal ehrlich und ich schreibe auch mal warum ich so denke.
Diese Wohnungen würden vollkommen ausreichen, denn die Arbeitzeiten werden immer länger und die eigene Wohnung dient doch eigentlich nur noch als Schlafplatz zur Überbrückung bis zum nächsten Arbeitstag, die Zeit die fast jeder von uns auf der Arbeit verbringt ist teilweise schon länger als man selbst diese zu Hause verbringt und ich denke mal es wird sich in den nächsten Jahrzehnten aus Arbeitssicht sich auch nicht ändern.

















Recht hast du, aber traurig ist es auch, also wenn ich jetzt so sehe wie man in Italien oder griechenland so lebt, dann sage ich mir, das ist Leben, nicht nur Arbeit, sondern mal auch das Wetter auf dem Balkon geniessen…im eigenem Garten..
Stimmt aber!
Ich mach gerade mein Praktikum, als ob ich richtig arbeiten würde, dann bin ich etwa um 20 uhr zu hause! und ich wohne noch nicht so weit weg von der arbeit. Zu hause schlafe ich nur, am wochenende bin ich auch nur halbtags da.
Hab also eine 23 qm studentenwohnung im wohnheim und das gefällt mir! Völlig ausreichend finde ich, dafür billig.
Hier in münchen ist es ganz ähnlich: Man kann suchen wo man will – man findet keine vernünftigen kleinen Wohnungen. Die Studentenwohnheime sind da noch eine Möglichkeit – leider darf man da aber nicht rein, wenn die Eltern im S-Bahn bereich wohnen.
Das gleiche Problem bekommen wir jetzt in Berlin auch. Vor ein paar Jahren noch war der Wohnraum hier sehr preisgünstig, aber mittlerweile steigen die Mieten in die Höhe, besonders in begehrten Stadtvierteln wie Prenzlauer Berg oder Tiergarten. Ich habe gehört, dass es in Tokyo auch Leute gibt, die sich eine kleine Wohnbox mieten. Das sind Mini-Wohnungen, in denen alles notwendige zum Leben auf nur wenigen Quadratmetern untergebracht ist. Ich denke gerade für Studenten wäre so eine Lösung hier in Deutschland auch praktisch.
ich war sehr interessiert
Wenn wir schon einmal ehrlich sind. Ich möchte keine große Wohnung. Ich bin täglich 10 Stunden im Büro. Muss dann täglich noch 2 Stunden fahren. Sind 12. Dann einkaufen und zu Hause essen etc.. Meine Wohnung nutze ich nur zum schlafen.
Hab mir die Doku mal angeschaut. war wirklich sehr interessant. So wie die Menschen in Japan könnte ich auf keinen Fall Leben. Würde ich mich bedrängt fühlen.
Ich kann da nur zustimmen…
Wenn man mal hier nach Hamburg schaut, wo kein Wohnraum vorhanden ist aber über 1 Million m² Bürofläche leerstehen, kann ich das alles nicht mehr so ganz verstehen!!
So eine Wohnform kann ja auch ganz nett sein. Beispiel: Die von o2 gesponserten Studenten-Container in München – supersytlische Wohnwürfel für wenig Geld. Und das auf der grünen Wiese. Als Vorbild dienten übrigens die bunten Mini-Bungalos im Olympiazentrum, die 1972 für Sportler gebaut wurden und dann von mehreren Studentengenerationen immer wieder als Wohnraum umgestaltet wurden. Das war Kult in München – und es flossen viele Tränen, als die “Wohnklos” abgerissen wurden. Niemand wollte trotz Enge freiwillig raus.
Du hast absolut recht. Ich habe mir gerade hier in meiner Kleinstadt eine 100m² Wohnung gemietet, doch ich bin gar nicht sicher ob ich hier wirklich bleiben möchte, denn in wirklichkeit bin 10-12 Stunden am Tag im Büro… eigentlich brauche ich nur ein schönes schlafzimmer…
Ich verspüre dieses Gefühl auch. Mir gibt das ganze Materielle nicht mehr so viel wie früher. Ich mag es lieber luftig, flexibel aber trotzdem qualitativ hochwertig. Wenig eben aber dafür richtig gut.
Verstehe nicht wie Leute sich immer noch mit Schrankwänden und tausend Möbelstücken eindecken, Kredite aufnehmen anstatt das Leben zu leben und lieber mal essen zu gehen oder ins Kino.
Wenn man tatsächlich noch am sozialen Leben teilhaben möchte bleibt wirklich keine Zeit um so eine Große Wohnung überhaupt auszunutzen. Früher wollte ich immer mindestens 30qm für mich, jetzt wo ich 20h/Woche nebn dem Studium noch arbeite stell ich fest das 15qm in einer WG völlig ausreichen…
ja total krasse Geschichte. Die sind echt verrückt
Wenn man Single ist reicht eine Miniwohnung wirklich aus.
Aber wenn man dann anfängt Familie zu gründen braucht man doch ein bisschen mehr Platz.
Ich wohne in München in einem kleinen Einzimmerapartement und möchte es nicht größer haben.
Alles andere wäre Platzverschwendung.
Ich verstehe auch noch immer nicht, warum es hierzulande nicht ebenfalls diese praktischen Schließfachhotels gibt. Vielleicht sollte ich damit schnell und einfach Geld verdienen.
Tja da gebe ich Steffi absolut recht. Ich selbst möchte momentan auch keine größere Wohnung. Und Platz für die Computer, mit denen ich meine Webprojekte entwickle ist da auch noch. Die meiste Zeit verbringe ich ja sowieso mit Webdesign in der Firma…
Ich wohne zur Zeit in einer Einzimmerwohnung. Ich zahle fast 400 Euro nur für eine gute Verkehrsanbindung und weil der Stadtteil plötzlich so hipp geworden ist. Ich hätte schon viel lieber eine große Wohnung um meinen ganzen Krempel unter zu bringen. Schon alleine, weil ich auch oft Besuch habe, von daher ist die kleine Wohnung unpraktisch. Außerdem ist es nicht mein erklärtes Lebensziel irgendwann nur noch zu arbeiten und kein Privatleben mehr zu haben.
ja total krasse Geschichte. Die spinnen ja
super, gefallt mir! sehr hilfreich!
Sicherlich ein interessanter Ansatz, doch die Frage ist, ob wir uns dem Arbeitsmarkt ergeben und praktisch unseren Lebensmittelpunkt auf den Arbeitsplatz verlegen, oder ob wir eben versuchen, möglichst frei und damit auch auf großem Platz zu leben. Grundsätzlich aber ein LOGISCHER Schritt, wenngleich ich bezweifle, ob das nicht für zusätzliche Probleme in der Gesellschaft sorgt, denn an sich wird der Mensch immer mehr dazu übergehen, sich wenig mit seinen Nachbarn abzugeben, dafür bietet das Internet genügend Möglichkeiten, rund um die Uhr jeden Menschen nach Belieben erreichen zu können.
Also ich hätte schon gerne ein Zimmer mehr. Ich finde es schön wenn Schlafzimmer und Wohnzimmer getrennt voneinandern sind. Ich mag es nicht, wenn ich Besuch habe, und sie direkt in meinem Schlafbereich sitzen. Aber die Wohnungen sind echt verdammt teuer geworden. Dazu meistens noch in nicht so gutem Zustand.
Also für mich wäre das nichts.
Auch wenn der Beitrag schon älter ist, ist Deine Grundaussage immer noch aktueller denn je: auch ich habe mich nun entschieden meine Wohnung in Hamburg in eine WG zu wandeln – zum einen ist es günstiger, zum anderen auch angenehm und außerdem konnte ich mit dem Zimmer jemanden glücklich machen der schon lange nach einer bezahlbaren wohnmöglichkeit gesucht hat. achja: und das WG leben ist super auch wenn wir beide berufstätig und keine studenten mehr sind
also ganz ehrlich mag ich meine ‘große’ Wohnung und nehme auch gerne noch eine größere;-)
aber ich denke, dass das unglaublich attraktiv für all die Leute mit zwei Wohnsitzen ist – viele arbeiten doch heute gar nicht mehr an ihrem Hauptwohnsitz und haben dann noch eine zweite Wohnung. Wenn die alle so eine kleine Wohnung in Größe eines Hotelzimmers hätten, würden ja auch viele kleine bis mittlere Wohnungen wieder frei werden, die dann eben auch wieder günstiger und leichter zu haben wären.
Susanna recently posted..Ein Logo für Menschenrechte
Danke fur den Tip. Werde mich gleich heute eindecken…